Mudras sind spezielle Hand- und Fingerstellungen bzw. Zeichen und Gesten.

Es ist davon auszugehen, dass das erste Mudra-Buch bereits im 8. Jahrhundert in Japan geschrieben wurde und mehr als 400 Mudras zeigt.

Anfang des 20. Jahrhunderts erforschte Jiro Murai die Mudras. Er überließ uns 8 Mudras, mit denen alle Ebenen, die emotional/mentale, psychische und physische, harmonisiert werden können und dadurch, die in jedem innewohnende Lebenskraft wieder vollkommenen Ausdruck findet.

Seit einiger Zeit werden die Mudras auch in unserer westlichen Welt erforscht. Es gibt Studien die belegen, dass die regelmäßige Anwendung der Mudras das Immunsystem, die Atmung, die allgemeine Gesundheit unterstützen und auch in der Schmerztherapie erfolgreich angewendet werden.

Jin Shin Jyutsu Mudras – Übersichtsbild mit Handhaltungen für die Selbsthilfe

Anwendung

Die wirkungsvollste Anwendung der Mudras 1 bis 8 ist, für ein paar Minuten oder auch länger, die, der angegebenen Reihenfolge.

Auch die Anwendung eines einzigen Mudras, welches im Moment als das ansprechendste erscheint, verbindet mit der vitalisierenden, kraftspendenden, regenerierenden LEBENSQUELLE, dem LEBENS – ATEM.

„Mit der Zeit wirst du das nicht geheime Geheimnis der Kraft, die in Verständnis und Bewusstsein der Finger und des Daumens steckt, entdecken. Alle Disharmonien können durch sie harmonisiert werden“.

Jiro Murai

Die Illustrationen wurden erstellt von Peter Hoffmann, Dipl.-Des. | M.A.

⚠️ Wichtiger Hinweis

Es handelt sich bei Jin Shin Jyutsu (JSJ) nicht um ein Heilversprechen, sondern um eine jahrtausendealte japanische Harmonisierungskunst. Dies wird unmissverständlich bereits im Namen JSJ zum Ausdruck gebracht. Jiro Murai gab der Harmonisierungskunst Anfang des 20. Jahrhunderts als Wieder-Entdecker den Namen JSJ. Das japanische Wort Jyutsu (auch Jutsu, 術) bedeutet „Kunst“.

Die Inhalte ersetzen keine medizinische Diagnose, Beratung oder Behandlung durch Ärztinnen bzw. Ärzte oder Heilpratikerinnen bzw. Heilpraktiker. Bei gesundheitlichen Beschwerden, anhaltenden Symptomen oder bestehenden Erkrankungen wenden Sie sich bitte an eine qualifizierte medizinische Fachperson.

Die Anwendung erfolgt in eigener Verantwortung. Ein Wirksamkeitsnachweis ist derzeit in Deutschland nicht bekannt.